E-Violine im AURA Club Zürich
- sara12walser
- 24. März
- 2 Min. Lesezeit
Zwischen zwei Welten. 14.03.2026
Um 1:00 Uhr nachts befand ich mich auf der Bühne des AURA Clubs in Zürich. So etwas hatte ich zuvor noch nie gemacht.
Schon während des Soundchecks war alles etwas anders. Zum ersten Mal spielte ich die E-Violine im Rhythmus von DJ-Beats. Der Klang, das Gefühl, die Technik waren völlig ungewohnt doch genau das weckte etwas in mir: Neugier.

Als ich nachts dann im roten Kleid auf der Bühne des Clubs stand, erlebte ich die volle Intensität. Lichter. Kameras. DJ-Beats und viele junge Menschen, die sich mit der Musik bewegten. Es war eine völlig andere Welt als das Spielen im Konzertsaal.
Ich startete mit Vivaldi, einem Abschnitt aus dem "Winter". Klare Linie, Fokus, Kontrolle. Anschließend der Wechsel zu Peso Pulma, gefolgt von Pa'que Retozen. Lateinamerikanische Klänge brachten den Raum in Schwung. Zum Schluss ertönte "Monaco" von Bad Bunny.
Es war eine Darbietung, die zwei Welten vereinte, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun hatten. Es wirkte eher wie ein erstes Aufeinandertreffen. Die Kontrolle der klassischen Musik und die Dynamik des Clubs. Es war beeindruckend, eine Stimmung zu schaffen, die Menschen erreichte, die vielleicht noch nie ein klassisches Konzert besucht haben.
Der Moment hatte übrigends schon viel früher begonnen. Der Eventveranstalter hatte mich im Bridge in Zürich spielen hören und mich danach gefragt: "Kann man dich buchen? Würdest du bei unserem Event Tiemplolatino spielen?"
Und 2 Wochen später stand ich dann genau dort auf der Bühne.
Dieser Abend war neu, ungewohnt und intensiv. Aber er hat mir gezeigt, dass genau in diesen Momenten etwas neues entsteht. Die E-Violine gehört mit diesem Auftritt zu meinem Repertoire.
Und vielleicht beginnt genau hier ein neues Kapitel...



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